So ich starte einmal wahrscheinlich eher ungewöhnlich, wenn man mit dem Schreiben für das Schwimmen beginnt: nämlich mit dem Tauchen.

Zu meiner Zeit als kleiner Leistungssportler hieß es immer wieder von unserem Trainer: „So wir sind fertig mit dem Training! Jetzt nur noch 8x25m Tauchen“.

Die Erwachsenen, die ich beim ETV unter meinen Fittichen hatte -selbst im Technikkurs- habe ich auch auf Strecke tauchen lassen.

Auch die Kinder bei uns bei den Lufischen lassen wir regelmäßig am Ende tauchen. Natürlich auch, damit sie auf ihre Strecken für das Abzeichen kommen.

Warum das alles? Meiner Meinung nach trainiert Streckentauchen nicht nur unser Lungenvolumen, sondern übt das vollständige Ausatmen, was wir vor allem beim Kraulen brauchen (dazu in späteren Beiträgen mehr).

Zunächst sollte Streckentauchen immer unter Aufsicht erfolgen: Sagt dem Bademeister Bescheid oder wenn ihr mit einer anderen erwachsenen Person da seid, kann diese auch aufpassen -safety first-.

Wenn ihr vorher Luft holt, nehmt bitte nur einen langen Atemzug und hyperventiliert nicht. Ich hoffe, ich gebe es richtig wieder: Wenn ihr hyperventiliert kann es passiere, dass beim Tauchen euer Gehirn denkt, ihr hättet noch Sauerstoff, aber ihr habt womöglich keinen mehr und ihr werdet ohnmächtig ausgeknipst.

Wenn ihr rein springt, achtet natürlich darauf, dass das Becken tief genug ist und niemand unter oder vor euch auf der Strecke, die ihr tauchen wollt. Beim rein springen würde ich schauen möglichst am Boden zu tauchen. Ich glaube der Wasserdruck komprimiert eure Lunge und den Sauerstoff und man kann ihn besser halten (hier aber Halbwissen von mir). Es wird jedenfalls leichter, wenn ihr weiter am Boden taucht. So oder so es ist einfacher, probiert es aus!

Achtet auf eure Kopfhaltung: Ihr könnt auf dem Schwarzen Strich bei normalen Schwimmbädern tauchen. Das Ende wird euch mit einem T-Stück angezeigt, sodass es nicht notwendig ist immer nach vorne zu schauen mit der Angst sich den Kopf zu stoßen. Wenn ihr nach vorne schaut bremst ihr.

Weiter ist es einfacher weiter zu tauchen, wenn ihr langsam taucht. Ich gehe davon aus, dass bei schnellen Bewegungen zu viel Energie und damit Sauerstoff verloren geht.

Der Taucharmzug dabei ist mit den Armen / Händen quasi eine Schlüssellochform. Zur Kontrolle kann man Mal die Daumen etwas abspreizen und bis zum Oberschenkel entlangführen. Erst dann zeitversetzt kommt der normale Brust Beinschlag. Mit dem Beinschlag führen wir die Arme am Körper entlang und streichend die Hände am Körper -so eng wie möglich- nach vorne gestreckt.

Ich vermute dem damaligen Leistungssport und -zu der Zeit- dem Trompete Spielen, habe ich zu verdanken, dass ich heute immer noch von einem hohen Lungenvolumen profitiere. Als ich bei einem Lungenarzt zur Untersuchung war, meinte er, dass ich teilweise positiv die Skala sprenge innerhalb der Vergleichsgruppe.

Auch außerhalb des Schwimmen kann natürlich ein erhöhtes Lungenvolumen von Vorteil sein, egal ob wir von Sport sprechen oder etwa Krisensituationen, wo jede Sekunde Luft zählt.

Mit dem tauchen lernt man natürlich auch, wie es sich anfühlt, wenn der Körper förmlich nach Luft schreit.

Euch viel Spaß beim Tauchen, denkt an safety first,
euer Frank

Wenn ihr mehr über das Laufen lernen und lesen wollt, könnt ihr auf meiner Laufseite Lauf-Liebe.com (externer Link) vorbei schauen, ich würde mich freuen!

Tauchen (Sa 20.12.25)

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