Nun die Überschrift klingt zum Einschlafen und auch sind diese Themen bei mir eine Weile her. Doch wirken bei allen vier Lagen Hebel, die wir durch das Nutzen von bestmöglichen Winkeln für uns arbeiten lassen können. Runter gebrochen: Ihr könnt Mal auf eigene Gefahr eine Liegestütze mit normaler Schulterbreite unter der Schulter machen und dann eine mit so weit wie möglich auseinandergehenden Händen.
Diese Art von „breiten Liegestützen“ werden gerne beim Brust Schwimmen gemacht. Nur dort merkt man es deshalb nicht so gut, weil wir immer noch voran kommen. Damit wird aber mehr Wasser verdrängt, als gezogen. Ideal ist ein Armzug, als ob man eine Teig Schüssel mit den Händen auskratzt und die Hände nah unter den Schultern zieht. Es ist ein impulsiver Zug. Bei längeren Strecken ist er natürlich nicht mehr so ganz impulsiv aber dort nimmt man eher durch eine längere Streckung und Gleitphase die Schlagzahl runter.
Am Anfang vom Kraul Zug haben wir bereits das Problem, dass wenn wir von oben mit den Handflächen greifen keinen Winkel bilden können und nicht ziehen können. Das hat bei mir zum Beispiel dazu geführt, dass ich die Hand erstmal habe absinken lassen, bevor ich gezogen habe, was natürlich nicht optimal ist.
Besser ist ein seitliches von innen Greifen am Anfang des Zugs und dann nach außen und nach innen um dann in Körpernähe vorbei zu ziehen. Am Anfang kann man den Daumen raus strecken und am Körper entlang streichen lassen als Korrektiv. Das sollte man sich aber nicht angewöhnen.
Auch beim Rücken Schwimmen greift ihr hinter euch seitlich ins Wasser. Um hier mehr aus eurem Zug herausholen zu können, bietet es sich an erst mit der Schulter aus dem Wasser zu kommen -auf der jeweiligen Seite- und dann nach hinten zu greifen. Ansonsten blockiert ihr euch mit eurer eigenen Schulter und greift zu kurz nach hinten. Auf die Art und Weise könnt ihr euren Zug verlängern und insgesamt mehr Kraft übertragen.
Ich muss gestehen, dass ich beim Schmetterlings Schwimmen noch nie seitlich gegriffen den Zug begonnen habe aber ich gehe davon aus, dass es leichter fällt, selbst mit beiden Armen vorne liegend.
Das wars erstmal für heute! Euch ganz viel Spaß im Wasser!
Wenn ihr statt über das Schwimmen mehr über das Laufen (oder beides) lernen und lesen wollt, könnt ihr auf meiner Laufseite Lauf-Liebe.com (externer Link) vorbei schauen, ich würde mich freuen!
Ihr sucht Mal was ganz Anderes abseits des Sports? Auf Worthorizont.com (externer Link) tobe ich mich mit Wort und Schrift aus.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit oder ohne Bewegung,
euer Frank
