Zunächst wünsche ich euch erstmal ein gutes neues Jahr! Mit ganz viel Gesundheit, Glück und selbstverständlich ganz viel Liebe!
Auch heute geht es noch nicht direkt um das Schwimmen. Ich finde es aber ebenfalls sehr wichtig, wie ihr im Titel schon lesen konntet, geht es um die Wahl des Schwimmbads.
Natürlich hat man in kleineren Städten gar keine große Wahl, weil es -wenn man Glück hat- ein Hallenbad und ein Freibad gibt. Hier kann man aber ausprobieren, ob es Zeiten gibt, die weniger besucht sind, damit man in Ruhe Bahnen ziehen und Übungen machen kann.
In den Bädern in größeren Städten -wie etwa bei mir in Hamburg-, gibt es üblicherweise- schnell Schwimmer Bahnen. Was schnell ist, definiert jeder hier in der Regel selbst.
Ich hab für mich festgestellt, dass gut besuchte schnell Schwimmerbahnen durchaus stressig sein können. Es gibt in der Regel Schwimmer, die schneller schwimmen und solche, die langsamer schwimmen. Soweit alles gut. Das Problem sind da eher knappe Überholmanöver vor der Wende, die einen zur Vollbremsung zwingen können im Kontrast zu Schwimmern, die man schnell und sauber überholen möchte. Sprich der ständige Tempowechsel macht es für mich unattraktiv in manchen Bädern zu schwimmen.
Wie schon oben angedeutet kann man unterschiedliche Tageszeiten ausprobieren. Manchmal gibt es Früschwimmermitgliedschaften, sodass man eher ins Bad darf und hat hier vielleicht das Glück leerere Bahnen anzutreffen, sofern man nicht wie ich ein Morgenmuffel ist.
Wenn ihr nur Beine oder Arme schwimmt, reicht euch vielleicht auch das Tempo auf den normalen Bahnen.
Ansonsten kann man auch auf ein Schwimmbad ausweichen, wo das Schwimmen nicht im Vordergrund steht, etwa Thermen oder größere Freizeitbäder und dennoch ein Ganzjahresbecken oder Schwimminnenbecken vorhanden ist. Wenn man Glück hat kann man dort in Ruhe seine Bahnen ziehen. Die Bäder bieten teilweise Stundentarife. Mir reichen teilweise 1 – 1,5h, wenn ich mich nur umziehen, warm machen und schwimmen möchte. Da würde ich mir mal die Tarife anschauen.
Vielleicht habt ihr auch einen See in der Nähe, wo man schwimmen darf. Im Winter macht das aber wohl eher nur Sinn mit Neoprenanzug und Haube, außer ihr wollt Eisbaden. Das würde ich aber nur mit jemanden zusammen machen -auch das normale Freiwasser Schwimmen-.
Die Premiumlösung ist natürlich ein eigener Pool mit einer Gegenstromanlage (mein persönlicher Traum eines Tages).
Ich finde es wichtig, dass das Bad möglichst nah an einem Ort ist, den man eh besucht. Etwa das eigene Zuhause, die Arbeit etc.. Einfach um die Hürde zu senken und noch weniger Ausreden zu haben Schwimmen zu gehen -auch an Tagen, an denen es Mal schwer fällt-.
In diesem Sinne, ab in das kühle Nass im Jahr 2026,
Euer Frank
Wenn ihr mehr über das Laufen lernen und lesen wollt, könnt ihr auf meiner Laufseite Lauf-Liebe.com vorbei schauen, ich würde mich freuen!
